Jasper Lampe

Jasper Lampe Der Bariton Jasper Lampe studiert aktuell im Master Opernschule an der HMDK Stuttgart bei Prof. Teru Yoshihara. Seinen vorherigen Master im Fach Konzertgesang schloss er mit der Bestnote ab.In der Spielzeit 2024/25 sang … weiterlesen >>

Freitag 3.10. – 18 Uhr

Gabriel Fortunas © Patrick Gisch, Johanna Pommranz © Daniel Schneider, Christiane Zimmermann © Michael Bleeser, Arvid Maier © Sven Serfkis, Jonathan Baer © Astar Hill, Robert Bärwald © Arne Morgner, Lukas Plag © privat, Anselm Staber © privat, Jakow Pawlenko © Mykola Pavlenko, Kilian Wacker © Dimitry Nikolaev, Sonja Kowollik © DMR/Christian Kern

Freitag 3.10. – 18 Uhr
im Ordenssaal des Residenzschlosses

„Die Macht der Musik“

Werke von Schubart, Franck, Chopin, Loewe u.a.

Gabriel Fortunas, Bass
Johanna Pommranz, Sopran
Christiane Zimmermann, Schauspiel
Arvid Maier, Schauspiel
Jakov Pawlenko, Violine
Sonja Kowollik, Klavier
Lukas Plag, Violoncello
Anselm Staber, Bariton
Jonathan Baer, Bariton
Kilian Wacker, Tenor
Claus Bisle, Libretto

Robert Bärwald, Klavier und Moderation

Die preisgekrönten Stipendiaten des Haake Festivals präsentieren Ausschnitte aus einer für diesen Anlass
geschriebenen Oper über den Ludwigsburger Sohn C.F.D. Schubart, das sie humorvoll als musikalische
Virtuosen wie auch als Schauspieler erleben lässt und entführen im zweiten Teil mit romantischer Kammer-
musik in die Grenzbereiche des Erlkönigs zwischen Wahn und Wirklichkeit.

Gabriel Klitzing

Gabriel Klitzing Der Bass Gabriel Fortunas war bis Sommer 2025 Emerging Artist beim Mascarade Opera Studio in Florenz. Gastauftritte führten ihn an führende deutsche Bühnen, darunter die Bayerische Staatsoper, Badische Staatstheater Karlsruhe, Theater Heidelberg und … weiterlesen >>

Johanna Pommranz

Johanna Pommranz ist eine vielseitige Sopranistin mit Schwerpunkten in Konzert, Lied und Oper. Als Solistin konzertierte sie mit rennomierten Orchestern wie der Philharmonie Baden-Baden, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Karlsruher Barockorchester, La Banda, der Württembergischen … weiterlesen >>

Christiane Zimmermann

Christiane Zimmermann am 10.02.1996 in Schwäbisch Gmünd geboren, studierte 2016-2019 Schauspiel an der Internationalen Schauspielakademie CreArte in Stuttgart. Sie war als „Mattie“ in „past-present-past“ im Theaterhaus Stuttgart (2019), als „Jesaja“ in „Fräulein Smillas Gespür für … weiterlesen >>

Arvid Maier

Arvid Maier Der Schauspieler Arvid Maier wurde 1996 in Berlin geboren, wo er unbehelligt vom Theater aufwuchs – gelegentliche Aufführungsbesuche mit der Schulklasse wurden neben Gameboy spielenden Mitschülern abgesessen. Den lange Jahrebestimmenden Berufswunsch Profimusiker gab … weiterlesen >>

Lukas Plag

Lukas Plag wurde 1997 in Weimar geboren und erhielt 2008 seinen ersten Unterricht vonBenjamin Jupé und setzte 2009 seine Ausbildung bei Prof. Wolfang E. Schmidt fort. 2014 begann ersein Frühstudium bei Prof. Peter Bruns in … weiterlesen >>

Anselm Staber

Anselm Staber *2005 in Heidelberg) wuchs in einer Musikerfamilie auf und hatte dadurch seit jeher eine enge Verbindung zur Musik. Seit seiner Kindheit ist er in verschiedenen Chören und Ensembles aktiv. Schon früh entdeckte er … weiterlesen >>

Jonathan Baer

Jonathan Baer *2004 in Waldshut, wuchs in der Nähe von Karlsruhe auf und ist seit seiner Kindheit in verschiedenen Chören und Ensembles aktiv. Er begann 2009 an der Musikschule Ettlingen zu singen und war ab … weiterlesen >>

Kilian Wacker

Kilian Wacker geboren 1999 in Filderstadt, ist ein junger aufstrebender Tenor, der in einem musikalischen Elternhaus aufwuchs, wo seine Liebe zur Musik schon früh geweckt wurde. Mit lavierunterricht ab dem Vorschulalter wurde der Grundstein für … weiterlesen >>

Samstag 4.10. 18 Uhr – Überschreiten – 4 Positionen junger Kunst


Samstag 4. 10. – 18 Uhr
im Kunstzentrum Karlskaserne

Überschreiten — 4 Positionen junger Kunst

Post_Shelter © Johannes_Ocker, Budenzauber © Johannes_Ocker, Melancholy Riot © Junho Jeong

1. Überschreiten
Malerei, Skulptur, Fotografie

Junho Jeong
Felix Mohr & Jazmin Charalambous
(Finding the Wild)
Johannes Ocker

Prof. Dr. Michael Lüthy,
einleitende Worte zur Ausstellung

»Überschreiten« ist das in Bewegung sein in Raum und Zustand. »Überschreiten« ist die notwendige
Bedingung für die wahre Entfaltung allen Potentials.
»Überschreiten« meint nicht: Ankommen; es meint:­ Losgehen, ohne zu wissen ob der Boden hält und es
meint: den Fuß heben über eine Linie, die vielleicht nur gedacht war.

Öffnungszeiten
Freitag 3.10. 14–18 Uhr
Samstag 4.10. 14–18 Uhr
Sonntag 5.10. 12–18 Uhr
und während der Aufführungen


Ronan Whittern © Tommy Ga-Ken Wan, Johannes Schwarz © Andreas Etter

2. come from ­ — go for

Improvisation über Luciano Berio: Sequenza XII

Ronan Whittern, synthetic live electronic
Johannes Schwarz, Fagott, Tuba, Live Elektronik

Performance aus „Sequenza XII“ von Luciano Berio für Fagott Solo und live Elektronik.
Die höchst anspruchsvolle Sequenza-Komposition wird von einem analogem Klangfeld hin zu einem digitalen Soundspace transformiert.
Die Ausstellungshalle ist prädestiniert: beeindruckende Echos, flirrende Intonation und Glissando­effekte lassen die Orientierung im Raum neu begreifen.


Moritz Schneidewendt, Nathan Watts © Stella Musshafen, William Overcash © Michael Schäfer, © Paul Pape

3. Transparenz — Klingende Skulpturen

Broken Frames Syndicate

Moritz Schneidewendt
, Objekte und Klarinette
Nathan Watts, Objekte und Cello
William Overcash, Objekte und Geige
Paul Pape, Objekte und Licht

Licht und tanzender Schatten, funkelnde Klangskulpturen: Das Broken Frames Syndicate erforscht neue Klangwelten auf eigens entwickelten Instrumenten. Klänge und Klangwolken verbinden sich mit amorphen Skulpturen, mischen sich mit internationalen Werken
zeitgenössischer Musik und schaffen einen immersiven, experimentellen Erlebnisraum.


Moneygirl © Lisa Plamper

4. Moneygirl: Unreleased

Ein intimes Wohnzimmerkonzert mit Moneygirl und DJ Cashanova

Moneygirl,
Performance
Emma Scharff, Konzept
Nina Brauch, Regie
Lukas Wengorz und Jona Mack, Musikproduktion
Rocco Häuser, Dramaturgie

Rapperin, Mysterium, Marke – Moneygirl lädt zum Meet & Greet auf dem Haake Festival 2025 in Ludwigsburg ein. Die exklusive Chance der Künstlerin hinter dem Mythos zu begegnen. Neue Songs und jede Menge Skandale inklusive. Ein intimes Wohnzimmerkonzert der anderen Art. Bringen Sie Ihre Kalender und Freund:innen mit!

Moneygirl: exklusive Meet and Greet
Es ist kein Geheimnis: Das Ludwigsburger Publikum gilt als bodenständig, treu und authentisch. Ein wahrer Traum für einen Tourstopp – gerade für jemanden, der sich hauptberuflich in einer Welt voller Oberflächlichkeiten und Botox-Lächeln bewegt.
Die Rede ist von MONEYGIRL: Rapperin, Ikone und Hollywoods wichtigstes Sternchen. Sie kommt gerne in die Stadt der Kürbisse und des blühenden Barocks. Doch um Ludwigsburg und seinen Bewohner*innen gerecht zu werden, verzichtet sie bei ihrem exklusiven Meet &
Greet diesmal auf das übliche rote-Teppich-Gehabe. Nach dem Motto: Maske runter, Schminke ab zeigt sich Moneygirl hier ihren Fans von ihrer intimen, neuen Seite. Beim Haake Festival 2025 möchte der Superstar – neben ein wenig Aufmerksamkeit – vor allem eines: ihre Geschichte erzählen, so wie sie wirklich passiert ist.
Das Management von MONEYGIRL lädt die Ludwigsburger Fanbase herzlich ein zu Moneygirl Exclusive: Meet & Greet inklusive Konzert – mit Songs, die eigens und exklusiv für das Ludwigsburger Publikum komponiert wurden.


> Anschließend in der Bar im Foyer

Ronan Whittern — synthetic soundspaces


Service, Snacks und Getränke vom Flint und Wagen11 Ludwigsburg

Junho Jeong

Junho Jeong 1993 in Seoul, Südkorea, geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte von 2012 bis 2013 Oriental Painting an der Dankook Universität in Cheonan. Nach seinem Militärdienst migrierte er 2015 nach Deutschland begann … weiterlesen >>

Jazmin Charalambous & Felix Mohr (Finding the Wild)

Jazmin Charalambous & Felix Mohr (Finding the Wild) Finding the Wild (Jazmin Charalambous und Felix Mohr) ist eininterdisziplinär arbeitendes Künstler*innen- und Architekt*innenduo.Ihre ortsspezifischen Arbeiten befassen sich mit dem Verhältnisvon Mensch und Umwelt. Sie nutzen Performance … weiterlesen >>

Johannes Ocker

Johannes Ocker Geboren 1992 in Schwäbisch Gmünd.Von 2016 bis 2023 studierte er an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Andreas Opiolka, Prof. Ricarda Roggan und Prof. Udo Koch und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst … weiterlesen >>

Ronan Whittern

Ronan Whittern ist ein irischer Fagottist und Dirigent, der sich auf zeitgenössische Musik spezialisiert hat.Zu seinen jüngsten Dirigaten gehören zeitgenössische Projekte wie z.B. „an incomparable milk of wonder“ von Matthias Krüger und „The East Complex“, … weiterlesen >>

Johannes Schwarz

Johannes Schwarz Jahrgang 1970, studierte Fagott in Köln, Essen, Basel und Berlin und ist seit 2003 Mitglied des Ensemble Modern. Seit 1996 hat er über 25 CDs im Bereich Klassik und zeitgenössische Musik eingespielt, davon … weiterlesen >>

Moritz Schneidewendt

Moritz Schneidewendt ist freischaffender Musiker – er kommuniziert als Klarinettist, denkt konzeptuell und sucht die Nähe zu anderen Kunstsparten. Mit seinen Ensembles Broken Frames Syndicate, ensemble via nova und Kommas Ensemble, sowie als Solist arbeitet … weiterlesen >>

Nathan Watts

Nathan Watts stammt ursprünglich aus Philadelphia, Pennsylvania und lebt derzeit in Offenbach am Main.Als Cellist ist er immer auf der Suche nach Möglichkeiten, zeitgenössische Musik und Improvisation durch Programmation und Kollaborationen aktuell und zugänglich zu … weiterlesen >>

William Overcash

William Overcash ist Violinist, er lebt und arbeitet in Offenbach am Main lebt. Nach seinem Abschluss an der Internationalen Ensemble Modern Akademie ist er als freischaffender Künstler in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den … weiterlesen >>

Paul Pape

Paul Pape ist bildender Künstler und verbindet in seinen Projekten unterschiedliche Disziplinen. Er studierte an der HfG Offenbach am Main – Bühnenbild und Fotografie. Seine Projekte beziehen sich auf das Zusammenspiel von Fotografie, Tanz, Musik … weiterlesen >>

Moneygirl

Moneygirl ist Rapperin, Songwriterin und Sängerin aus Berlin. Schon als Kind begann sie mit dem Klavierspielen und dem Schreiben eigener Songs. 2007 wurde sie in einer Castingshow von Katharina Gold entdeckt und kurz darauf bei … weiterlesen >>

Emma Scharff

Emma Scharff ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Geprägt von der freien Theaterszene der Stadt, sammelte sie früh Erfahrungen an Filmsets und in Theaterproduktionen. Zudem stand sie selbst auf der Bühne und schrieb mehrere Theaterstücke, … weiterlesen >>

Sonntag 5.10. – 11 Uhr

eineArtEnsemble © Michael Mönnich, Liv Thastum © Felix Ernst

Sonntag 5.10. – 11 Uhr
im Kunstzentrum Karlskaserne

Zwischenwelten

Improvisierte Musik trifft auf deutsch-dänische Lyrik


Liv Thastum, Text, Stimme

eineArtEnsemble
Hannah Wagner,
Violine
Theresa Wagner, Viola
Anna Stelzner, Kontrabass
Max Langer, Klavier, E-Piano
Marius Barendt, Klavier, E-Piano
Charlotte Kersting, Gesang, Elektronik

Ist es ein Wahn, sich dem Zufall zu überlassen?
Oder ist es wahnhaft, zu meinen, dem Zufall nicht ausgeliefert zu sein?
Improvisierte Musik trifft auf deutsch-dänische Lyrik, alte Sagen auf neue Worte, Konzipiertes auf Entstehendes. Das Freiburger eineArtEnsemble und die deutsch-­ dänische Lyrikerin Liv Thastum begegnen sich in einem mehrsprachigen Klang­geflecht, im Grenzraum zwischen Realität und Fiktion.

Im Anschluss gibt es einen gemeinsamen Sonntagsbrunch im Foyer
Er wird lecker vom Flint Ludwigsburg / Wagen 11 und zwei engagierten Köchinnen organisiert und sowohl vegetarisch, wie nicht vegetarisch angeboten: Für 20 € zusätzlich beim Ticketkauf bei Eventim oder direkt hier auf haakestiftung.de

Liv Thastum

Liv Thastum Liv Thastum, *1997 in Berlin, beendet zurzeit den Master Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie schreibt Lyrik, szenische Texte und Essays auf Deutsch, Dänisch und zwischen den Sprachen. Ihre Gedichte wurden in Anthologien und Literaturmagazinen … weiterlesen >>

eineArtEnsemble

eineArtEnsemble Charlotte Kersting (*1993) ist Sängerin in Freiburg mit einer Vorliebe für Improvisation. Als Teil des von der Orchesterstiftung geförderten eineArtEnsemble erforscht sie im Kollektiv neue Wege der Konzertgestaltung. Eigene Songs performt sie seit 2022 in ihrem Duo Achilles und … weiterlesen >>

Programm 2024

Die Hermann Haake Stiftung 20.-22. September 2024 im Seeschloss Monrepos

lights | eternal blossoming

Lights – Saskia Fischer © Jannis Uffrecht, Eternal Blossoming – Marlon Lanziner © privat

Ausstellung 20. bis 22. September

Lights | Eternal Blossoming

Saskia Fischer: Lights / Borosilikatglas, Neon, Argon, Quecksilber, Draht, Transformator
Marlon Lanziner: Eternal Blossoming / Bronze /2022-2024

Ausstellungseröffnung am 20. September 20:00 Uhr


Im Rahmen des Eröffnungskonzertes Tracing change – Fabrik Quartet
Mit einer Betrachtung des Schriftstellers Bernd Storz
Sophie Richter, Sprecherin

Freitag 20.09.24 – 20 Uhr

Fabrik Quartet © Kathrin Benstem

Freitag, 20.September 20:00 Uhr

Tracing change

Strawinsky, Widmann, Esther Pérez Soriano (Deutsche Erstaufführung), Hèctor Parra

Fabrik Quartet 

Federico Ceppetelli, Violine
Veronika Paleeva, Violine
Jacobo Díaz Robledillo, Viola
Elena Cappelletti, Violoncello

Im Eröffnungskonzert wird das Werden, wird die Veränderung, ständig zu spüren sein, sowohl in den einzelnen Stücken, wie in der Reihenfolge der Aufführung. Die fortschreitende Entwicklung und Umwandlung von Klangfarben führt das Quartett zu einer ständigen Neuformulierung seiner selbst.

Ausstellungseröffnung

Lights von Saskia Fischer
Eternal Blossoming von Marlon Lanziner
mit einer Betrachtung des Schriftstellers Bernd Storz
Sophie Richter, Sprecherin

Tracing change – Fabrik Quartet

„Das Nichts ist als dieses unmittelbare, sich selbst gleiche, ebenso umgekehrt dasselbe, was das Sein ist. Die Wahrheit des Seins sowie des Nichts ist daher die Einheit beider; diese Einheit ist das Werden.“ (G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften)

Igor Stravinskij (1882-1971), Trois pièces pour quatuor à cordes (1914)
Jörg Widmann (1973), 1. Streichquartett (1997)
Esther Pérez Soriano (1990), “Spinners and Spiders” (2024) D.E.
Hèctor Parra (1976), “Un concertino di angeli per le pareti del mio cranio” (2020)

Das Thema des Werdens, der Veränderung wird in diesem Konzert in einer doppelten Dimension behandelt: makroskopisch und mikroskopisch. 
In jedem Stück gibt es Elemente in ständiger Entwicklung oder Abfolge. Bei Stravinskij folgen die drei Stücke, aus denen die Komposition besteht, ohne jegliche Kontinuität aufeinander und entführen den Hörer in eine Klangwelt mit ständig wechselnder Atmosphäre.  Bei Widmann ist ein allgegenwärtiges Feuer spürbar, das durch den extremen Einsatz von Tempi, von manchmal extrem gedehnten Passagen bis hin zu unglaublich virtuosen, und von Ausdrucksmitteln, manchmal singend und ruhig und manchmal leidenschaftlich und heftig, das Stück nie statisch, sondern im Gegenteil lebendig und sich ständig weiterentwickelnd macht. Esther Pérez Soriano Stück wurde dieses Jahr für uns komponiert und wir werden es bei diesem Konzert zum ersten Mal in Deutschland präsentieren. Beeinflusst von Komponisten wie Ligeti und Parra wechselt Pérez zwischen wörtlichen oder unvollkommenen Wiederholungen, die durch Fäden/Linien ergänzt werden, die manchmal Texturen erzeugen. Aber bei ‚Spinners und Spiders‘ geht es vor allem um die Absicht, der Welt um uns herum durch assoziatives, intuitives und/oder magisches Denken ein wenig Form zu geben. 
Inspiriert sowohl von Episode IV von Pasolini ‚Orgia‘ als auch von einigen überraschenden kompositorischen Entdeckungen des Komponisten Robert Gerhard, erforscht dieses Quartett von Hector Parra die Gegensätze zwischen Homophonie und Polyphonie, Flachheit und Rauheit, Modernität und Archaismus. 

Die Reihenfolge, in der diese Stücke aufgeführt werden, stellt auch eine fortschreitende Entwicklung und Umwandlung von Klangfarben dar, auf einem Weg, der das Quartett zu einer ständigen Neuformulierung seiner selbst führt.

Fabrik Quartet

Fabrik Quartet Federico Ceppetelli, Violine Adam Woodward, Violine Jacobo Diaz Robledillo, Viola Elena Cappelletti, Violoncello Gegründet während der intensiven Auseinandersetzung mit I. Xenakis‘ Streichquartett „Tetras“ unter dem coaching des Ensemble Modern, entstand das Fabrik Quartet … weiterlesen >>

Sophie Richter

Sophie Richter geboren 1998 in Augsburg, studierte an der Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart das Fach Sprechkunst und Kommunikationspädagogik bei Prof. Michael Speer und Elisabeth Findeis (Schauspiel). In der Sing- und Musikschule … weiterlesen >>

Saskia Fischer

Saskia Fischer 2024 – 2025 Lecturer, Mathilde Planck Stiftung and State Academy of Art and Design, Stuttgart, DE2024 Taufrisch, Gedok Stuttgart, DEBunch, curated by Zofia Malysa-Janczy, C U at Sadka, Kraków, PLResidency, C U at … weiterlesen >>

Marlon Lanziner

Marlon Lanziner wurde 1989 in Stuttgart geboren. Von 2010-2017 studierte er Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Werner Pokorny und Mariella Mosler. Nach erfolgreichem Abschluss des Diploms 2017, … weiterlesen >>

Samstag 21.09.24 – 20 Uhr

v.o.l.n.u.r: Bernhard Epstein, Anastasia Wanek, Arthur Adams-Close, Clara Schneider © Ernesto Casareto, Gustav Wenzel Most, Elena Salvatori, © alle anderen privat

Samstag, 21.September 20:00 Uhr

Lug und Trug in der Welt der Oper

Elena Salvatori, Sopran
Anastasia Wanek, Sopran
Clara Schneider, Mezzosopran
Gustav Wenzel Most, Tenor
Arthur Adams-Close, Bariton

Bernhard Epstein, Klavier und Konzeption

Gelogen und Betrogen wird in der Oper am laufenden Band, sei es mit Fausts Verführung durch Mephisto, einem großen Täuschungsmanöver bei Così fan tutte oder wenn Rigoletto seiner Tochter Gilda den wahren Charakter des Herzogs vor Augen führt. An diesem Abend werden einige der großen Lügen der Operngeschichte aufgedeckt und wir schauen hinter die Fassade des trügenden Scheins bei Werken von Verdi, Puccini, Gounod, Mozart, Rossini u.a.

Elena Salvatori

Elena Salvatori Soprano, began her vocal studies under the guidance of the soprano Wilma Vernocchi, simultaneously attending advanced courses in Italy and abroad at prestigious institutions such as the Royal Academy of Music (London), Mozarteum … weiterlesen >>

Clara Schneider

Clara Schneider ist eine deutsch-taiwanesische Mezzosopranistin, die in Boston geboren wurde und überwiegend in den Niederlanden und in Göttingen aufwuchs. Sie bekam ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren, Gesangsunterricht mit 14 Jahren. Nachdem … weiterlesen >>

Gustav Wenzel Most

Gustav Wenzel Most (1997) ist ein dänischer Tenor und studierte „Sologesang“ an der Privatuniversität für Musik und Kunst der Stadt Wien als Masterstudium.Während des Studiums arbeitete Gustav an den Rollen von Rodolfo (La Bohème), Tamino … weiterlesen >>

Arthur Adams-Close

Arthur Adams-Close ist ein Neuseeländischer Bariton. Im September 2023 zog er nach Stuttgart, um an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart im Master Oper zu studieren. Er hat sein erstes Studienjahr bei Professor … weiterlesen >>

Sonntag 22.09.24 – 11 Uhr Matinee

Fotos vo.l.n.u.r: Rudolf Guckelsberger © privat, Maura Knierim © Johannes Simon, Luis Azcona © Quentin Chevrier, Veit Erdmann-Abele © privat, Leopold Rucker © Antonia Hadulla, Julian Diepolder © Tabea Zorn

Sonntag, 22. September 11:00 Uhr Matinée

Herzschlag der Erde

Giacinto Scelsi, Sofia Gubaidulina, Veit Erdmann-Abele (UA) u.a.
Texte von Goethe, Proust u.a.

Maura Knierim, Harfe
Luis Azcona, Schlagwerk
Leopold Rucker, Kontrabass
Julian Diepolder, Sprecher
Rudolf Guckelsberger, Sprecher

Mit Werken von Giacinto Scelsi, Sofia Gubaidulina und der Uraufführung von Veit Erdmann-Abeles “Musik aus Mittelerde” suchen sich Harfe, Marimbaphon, Kontrabass und Schlagwerk einen Weg in archaische Sphären. Die Musik steht im Dialog mit der bildhaften Sprache und den präzisen Momentaufnahmen von Goethe, Proust, Peter Bichsel u.a.. Der entstehende Raum zwischen den Akteuren eröffnet ein Vergegenwärtigen und Verweilen im Schönen und im steten Wechsel.

Im Anschluss: Veit Erdmann-Abele, Freia Fischer, Rudolf Guckelsberger und Susanne Immer in einem Gespräch über die Entstehung von Kunst.

Maura Knierim

Maura Knierim  lebt als freischaffende Harfenistin in Berlin. Neben regelmäßigen Orchesterengagements liegt ihr Schwerpunkt in der Kammermusik und der Entwicklung eigener musikalischen Projekte: In ihrem Duo nouveau pastel widmet sich Maura Knierim gemeinsam mit der … weiterlesen >>

Luis Azcona

Luis Azcona Luis Azcona is one of the most committed contemporary percussionists to the new creation, commissioning and performance of new pieces by composers of national and international stature. As a freelance percussionist, he actively … weiterlesen >>