Tejzt

Tejzt

Tejzt

Zwischen den starren Formen festgeschriebener Identitäten und der unerfahrbaren Formlosigkeit reiner Intensität verläuft ein Zaun. Auf den ersten Blick schmal und wackelig, entpuppt er sich bei näherer Betrachtung als eigenes Territorium. Tejzt wandelt auf diesem Zaun; nicht als Grenzgänger, sondern als Bewohner – und bringt etwas von dort mit: Performances, Objekte, Videos und Installationen, vor allem jedoch
Malerei.
Aus wochenlang aufgetragenen transparenten Farbschichten entstehen Bilder, die aus sich selbst herausfahren und sich dabei erst wirklich selbst zurückgeben werden. Eine stille Praxis des Sich-Lösens und des anschließenden intensiveren Erscheinens. Die Malerei gewinnt, falls geglückt, eigene Autonomie, atmet, blickt zurück und behauptet eine Präsenz, die nicht mehr abbildet, sondern Zugang zu einem Beziehungsraum gewährt, in dem sich Erscheinung und Erfahrung wechselseitig durchdringen. In dem Sichtbares auf Unsichtbares verweist.
Tejzt hat kein Alter und keinen Geburtsort. Seit 2021 studiert Tejzt freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, zunächst in der Grundklasse von Prof. Rolf Bier, seit 2022 in der Fachklasse von Prof. Reto Boller. Seit 2023 wird die Arbeit durch das Deutschlandstipendium der Henning-Tögel-Stiftung gefördert.
Regelmäßige Ausstellungsbeteiligungen u. a. in Stuttgart, Karlsruhe, Hannover und Berlin. Einzelausstellungen 2023 im Palmer Galerienhaus 3.0 und 2024 in der Galerie Wiedmann, Stuttgart. 2025 Akademiepreis für Malerei sowie K-Preis des Herbstsalons.
Tejzt wird durch keine Institution, Galerie o.ä. vertreten.

https://tejzt.jetzt

(2026)