Freitag, 25.09.26 – Wandern in Raum und Zeit

Freitag 25.09. _ 19:30 Uhr
Kunstzentrum Karlskaserne Ludwigsburg

Wandern in Raum und Zeit

Drei Uhrzeiger © A Hyun Cho, Gewicht des Lichts © Eunjeong Kim, Paulina Lange © Marius Herrmann, Tejzt

Die Sekunden zwischen Blitz und Donner

Ausstellungseröffnung
A Hyun Cho
Paulina Lange
Eunjeong Kim
Tejzt

Martin Schick
Einführung in die Ausstellung

Die Dimensionen des Raumes und der Zeit durchdringen sich. Unterschiedliche Spielarten der Kunst nehmen sie auf und loten sie unter ihren eigenen Bedingungen, in ihrem eigenen Rhythmus aus.

Vier Künstler:innen der ABK Stuttgart beschreiben die Sekunden zwischen Blitz und Donner in Bild, Objekt und Kunstfigur. Sie untersuchen Identität, Realität und Wahrnehmung. Martin Schick führt in die Ausstellung ein. Er ist Leiter der Galerie der Stadt Backnang und begleitet intensiv die spannende Arbeit vieler Newcomer an der Akademie Stuttgart.

Öffnungszeiten der Ausstellung: 25.09. — 04.10.
freitags 18 – 20 Uhr, samstags 16 – 20 Uhr, sonntags 14 – 18 Uhr

Patryk Szczechowski © privat, Elisa Lázaro Hernando © Zeynep Nacarkahya, Jinhee Lim © Ju-Hwan Jung, Vanessa Porter, Emil Kuyumcuyan © Oliver Look, Lola Solveig
© privat

TUBES

Uraufführung
Patryk Szczechowski, Lola Solveig, Elisa Lázaro Hernando, Jinhee Lim
Vanessa Porter
, Künstlerische Leitung

Komposition: Emil Kuyumcuyan
Klangröhren: Alex Resch, KlangArt

Vier Schlagzeuger:innen der Musikhochschulen Frankfurt und Karlsruhe bringen zusammen mit der Perkussionistin Vanessa Porter 15 einzigartige Klangröhren in der Uraufführung von TUBES, einer neuen Komposition von Emil Kuyumcuyan, zum erklingen.
Präzise Strukturen mit Improvisation – der historische Raum der Karlskaserne wird dabei selbst zum Resonanz körper. Entwickelt wurden die bis zu 4,60 m langen Klangröhren bei KlangArt auf der Schwäbischen Alb.

Felix Koch © Steven Schulz, Martta Kukkonen © Jani Enqvist, Frederik Krischer, Amin Zariouh © privat

Vornehmung, Ablehnung, Annehmung

Performance
Felix Koch, Martta Kukkonen

Den nachhallenden Klang der Röhren nehmen Felix Koch und Martta Kukkonen von der ADK Ludwigsburg mit Vornehmung, Ablehnung, Annehmung auf. Klänge, Tanz und räumliche Wahrnehmungen führen in fiktive und kollektive Erinnerungen und vor allem in zukunftsgerichtete Erinnerungen an einen utopischen Raum.

Ganz kühl. Ganz lose. Ganz leicht

Inszenierung
Amin Zariouh, Frederik Krischer

Mit der Inszenierung Ganz kühl. Ganz lose. Ganz leicht, gehen die Erinnerungen direkt in ein Projekt von und mit Amin Zariouh und Frederik Krischer von der ADK Ludwigsburg über. Mit dem „Gedicht an die Nachgeborenen“ von Bertolt Brecht und Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte „Radi“ offenbaren sich überschneidende Schichten historischer, emotionaler und sozialer Realitäten. Die Inszenierung entstand im Rahmen des European Young Theatre und wurde 2025 mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Während des ganzen Abnds und open end:
Barbetrieb von Bus 11

Produktionsleitung des gesamten Abends: Clemens Fischer

Samstag, 26.09. – Wandern zwischen Rausch und Ekstase

Nils Wanderer © Claudia Paul, Jakob Plag © Ludwig Olah, Ido Ramot © Michael Pavia, Jakow Pavlenko © privat, Sonja Kowollik © Anna Tena, Viatores Quartet, v.l.n.r. Johannes Broszka, Umut Saglam, Louisa Staples, Miguel Ehrlich © Zuzanna Specjal, Robert Baerwald © Arne Morgner

Samstag 26.09. _19 Uhr
Ordenssaal Residenzschloss Ludwigsburg

Wandern zwischen Rausch und Ekstase

Werke von G. Gershwin,
R. Schumann, M. Ravel u. a.


Nils Wanderer, Countertenor, Artist in residence
Jakop Plag, Klarinette
Ido Ramot, Klavier
Jakow Pavlenko, Violine
Sonja Kowollik, Klavier

Viatores Quartet
Louisa Staples,
Violine
Johannes Broszka, Violine
Miguel Ehrlich, Viola
Umut Saglam, Violoncello

Robert Bärwald, Klavier und Moderation

Weitgereist und international ist das Spektrum der preisgekrönten Stipendiaten, die im Ordenssaal des Residenzschlosses Station machen. Sowohl Nils Wanderer, gebürtiger Ludwigsburger, auf den grossen Bühnen der Welt unterwegs, wie auch das Viatores Quartet verstehen sich als Wanderer der Künste, welche die Zuhörer auf eine humorvolle Wanderung in die unterschiedlichsten Seelenbereiche und Wechsel-
wirkung mit anderen Künsten einladen.
Mit den swingenden Jazzeinflüssen der sexuellen Befreiung bei George Gershwin und Ravels ekstatischer, hochvirtuoser Konzertfantasie Tzigane für Violine und Klavier werden die Zuhörer in die rauschhafte Welt der golden Twenties dieses Jahrhunderts entführt.
Übertroffen wird dieser Seelenzustand nur von Robert Schumanns jubelndem Klavierquintett op. 44 für Streichquartett und Klavier, das aus Robert Schumanns glücklichster Schaffensphase, nach der Heirat mit Clara Wieck stammt.

Sonntag, 27.09.26 – Die Heilige Musik

Aika Kambara @ baribajoporelmundo, Anastasia Wanek © privat, Andi Jin © Felipe Arraya, Lana Maletic © Jean-Marie Fox, Paulo Maria © Arthur Feller, Sejin Park © Hongseok Lee, Bernhard Epstein © Johannes Schaugg

Sonntag 27.09. _ 18 Uhr
Ordenssaal Residenzschloss Ludwigsburg

Die Heilige Musik

Ariadne auf Naxos und das heitere Vorspiel zur Oper

Aika Kambara, Zerbinetta
Lana Maletic, Komponist
Anastasia Wanek, Ariadne
Sejin Park, Bacchus
Paulo Maria, Tanzmeister
Andi Jin, Musiklehrer/Harlekin

Bernhard Epstein, Klavier Moderation

Im Haus des reichsten Mannes von Wien darf ein junger Komponist sein erstes großes Opernwerk auf die Bühne bringen, doch die Umstände machen es ihm nicht leicht: Die Primadonna und der Tenor haben Streit und zudem wird die Komödiantin Zerbinetta vom
Gastgeber angewiesen, die öde Handlung der Oper kräftig aufzumischen und der transusigen Ariadne, die einem gewissen Theseus nachtrauert, zu zeigen, dass sich Erfüllung und Glück nur mit mehreren Liebhabern einstellen wird.
Die schwierigste Koloraturarie der Welt wird umgarnt von lebenslustigen und todesnahen Liedern von Richard Strauss sowie von der Handlung seines Meisterwerks „Ariadne auf Naxos“ nebst einem Vorspiel.