Freitag 25.09. _ 19:30 Uhr
Kunstzentrum Karlskaserne Ludwigsburg
Wandern in Raum und Zeit

Die Sekunden zwischen Blitz und Donner
Ausstellungseröffnung
A Hyun Cho
Paulina Lange
Eunjeong Kim
Tejzt
Martin Schick
Einführung in die Ausstellung
Die Dimensionen des Raumes und der Zeit durchdringen sich. Unterschiedliche Spielarten der Kunst nehmen sie auf und loten sie unter ihren eigenen Bedingungen, in ihrem eigenen Rhythmus aus.
Vier Künstler:innen der ABK Stuttgart beschreiben die Sekunden zwischen Blitz und Donner in Bild, Objekt und Kunstfigur. Sie untersuchen Identität, Realität und Wahrnehmung. Martin Schick führt in die Ausstellung ein. Er ist Leiter der Galerie der Stadt Backnang und begleitet intensiv die spannende Arbeit vieler Newcomer an der Akademie Stuttgart.
Öffnungszeiten der Ausstellung: 25.09. — 04.10.
freitags 18 – 20 Uhr, samstags 16 – 20 Uhr, sonntags 14 – 18 Uhr

© privat
TUBES
Uraufführung
Patryk Szczechowski, Lola Solveig, Elisa Lázaro Hernando, Jinhee Lim
Vanessa Porter, Künstlerische Leitung
Komposition: Emil Kuyumcuyan
Klangröhren: Alex Resch, KlangArt
Vier Schlagzeuger:innen der Musikhochschulen Frankfurt und Karlsruhe bringen zusammen mit der Perkussionistin Vanessa Porter 15 einzigartige Klangröhren in der Uraufführung von TUBES, einer neuen Komposition von Emil Kuyumcuyan, zum erklingen.
Präzise Strukturen mit Improvisation – der historische Raum der Karlskaserne wird dabei selbst zum Resonanz körper. Entwickelt wurden die bis zu 4,60 m langen Klangröhren bei KlangArt auf der Schwäbischen Alb.

Vornehmung, Ablehnung, Annehmung
Performance
Felix Koch, Martta Kukkonen
Den nachhallenden Klang der Röhren nehmen Felix Koch und Martta Kukkonen von der ADK Ludwigsburg mit Vornehmung, Ablehnung, Annehmung auf. Klänge, Tanz und räumliche Wahrnehmungen führen in fiktive und kollektive Erinnerungen und vor allem in zukunftsgerichtete Erinnerungen an einen utopischen Raum.
Ganz kühl. Ganz lose. Ganz leicht
Inszenierung
Amin Zariouh, Frederik Krischer
Mit der Inszenierung Ganz kühl. Ganz lose. Ganz leicht, gehen die Erinnerungen direkt in ein Projekt von und mit Amin Zariouh und Frederik Krischer von der ADK Ludwigsburg über. Mit dem „Gedicht an die Nachgeborenen“ von Bertolt Brecht und Wolfgang Borcherts Kurzgeschichte „Radi“ offenbaren sich überschneidende Schichten historischer, emotionaler und sozialer Realitäten. Die Inszenierung entstand im Rahmen des European Young Theatre und wurde 2025 mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Während des ganzen Abnds und open end:
Barbetrieb von Bus 11
Produktionsleitung des gesamten Abends: Clemens Fischer

