
Lola Solveig
ist eine Perkussionistin, deren Arbeit sich auf zeitgenössische und interdisziplinäre Performance konzentriert. Ihre künstlerische Arbeit erforscht Perkussion als klangliches und visuelles Medium, mit besonderem Interesse an theatralen Aspekten, Zusammenarbeit und der Entwicklung immersiver Konzerterlebnisse.
Lola studiert zeitgenössische Musik im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Vanessa Porter. Zuvor absolvierte sie ihren Bachelor of Music in Percussion Performance an der Arizona State University bei Dr. Michael Compitello und studierte später
bei Lukas Böhm.
Als Kammermusikerin trat sie unter anderem mit dem Percussion Collective Köln auf und interpretierte Werke wie Pléiades von Iannis Xenakis, Le Livre des Claviers von Philippe Manoury sowie Drumming von Steve Reich. Neben dem etablierten Repertoire arbeitet sie
regelmäßig mit Komponist*innen zusammen, um neue Solo- und Kammermusikwerke zu entwickeln und zur Uraufführung zu bringen. Sie trat mit Uraufführungen unter anderem an der University of Hawaiʻi at Mānoa, der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie beim
Soundscape Festival in der Schweiz auf. Ihre aktuellen Projekte beschäftigen sich mit der Verbindung von Bewegung, Elektronik und visuellen Elementen innerhalb des Konzerterlebnisses. Im Jahr 2027 wird sie neu komponierte Werke bei der Bled Contemporary
Music Week in Slowenien im Rahmen der Institut Abeceda 2026–2027 precept.concept.percept Residency uraufführen.
Zuvor war sie als erste Aushilfe-Perkussionistin beim Hawaiʻi Symphony Orchestra tätig und trat mit dem Hawaiʻi Opera Theatre sowie dem Ballet Hawaiʻi auf. 2021 war sie außerdem mit dem International Marimba Orchestra beim Percussive Arts Society International Convention
(PASIC) zu hören.
Lola wurde mit dem Konzert der Besten beim Swiss Percussion Competition ausgezeichnet und ist Stipendiatin des Deutschlandstipendiums. Ihre künstlerische Arbeit wurde außerdem durch die Günter und Anita Wand-Stiftung sowie die Hartmut und Lore Schüler-Stiftung gefördert.
(2026)