Emil Kuyumcuyan

Emil Kuyumcuyan © Oliver Look

Emil Kuyumcuyan

Emil Kuyumcuyan (kuːjuːmdʒuːjɑːn) ist Schlagzeuger, Komponist und elektronischer Musiker mit kroatischen, griechischen, armenischen und afrikanischen Wurzeln.
Der in Istanbul geborene Künstler gewann den 1. Preis beim TROMP International Percussion Competition und trat weltweit in renommierten Sälen auf, u. a. als Solist mit dem Daegu Symphony Orchestra, dem Chœur de Radio France, dem Asko|Schönberg Ensemble und der Staatskapelle Halle. Er improvisiert, komponiert und interpretiert, sucht den Dialog mit anderen Kunstformen und entwickelt eigene künstlerische Formate.
Seine kompositorische Arbeit verbindet zeitgenössische Klassik, Jazz und anatolische Musiktraditionen. Kompositionsaufträge erhielt er u. a. von der Kölner Philharmonie (KölnMusik), der Kunststiftung Baden-Württemberg, den Montforter Zwischentönen, SKAM, der Stuttgart Marimba Competition und der IPEA Shanghai. Seine Kompositionen werden weltweit in renommierten Sälen und bei Festivals aufgeführt.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf interdisziplinären Formaten und der Verbindung verschiedener Kunstformen. Mit ISTANBUL | the roots realisierte er seine erste audiovisuelle Arbeit. Passacaglia verbindet Bachs Musik mit eigenen Kompositionen, Better Me verknüpft akustisches Schlagwerk, Visuals und Elektronik.
Parallel produziert er elektronische Musik zwischen IDM und Drum & Bass und veröffentlichte mehrere EPs. Emil Kuyumcuyan ist Mitglied von Les Percussions de Strasbourg und Trio KDM und arbeitet regelmäßig mit führenden Ensembles und Künstler:innen zusammen, u. a. mit dem Ensemble intercontemporain, Ensemble Modern, dem Boulez Ensemble, Ensemble Ascolta, Slagwerk Den Haag, Ryōji Ikeda, Alexander Schubert, Bastien David und Martin Matalon.
Er gibt weltweit Meisterkurse und ist seit Oktober 2023 Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

www.emilkuyumcuyan.com/Frankfurt.

@emil.kuyum

(2026)