
Martta Kukkonen
Geboren und aufgewachsen in Rovaniemi im finnischen Lappland, verbindet Martta Kukkonen in ihrer künstlerischen Arbeit Musik, Schauspiel und ihre Tätigkeit zwischen verschiedenen europäischen Ländern. Nach dem Abitur führte sie ihr Weg nach Österreich, wo sie klassische Musik mit dem Hauptfach Violine in der Klasse von Prof. Rudens Turku studierte. 2018 erhielt sie ihren Bachelor-Abschluss der Universität Mozarteum Salzburg. Anschließend setzte sie ihre Studien an der Hochschule Luzern – Musik (CH) in der Klasse von Prof. Isabelle van Keulen fort und schloss dort 2021 den Master in Music ab.
Als Geigerin war sie in zahlreichen Orchestern, Musiktheaterproduktionen und Festivals in Finnland, Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein tätig. Sie konzertierte unter anderem beim Lucerne Festival (CH), spielte beim Luzerner Sinfonieorchester (CH),
Symphonieorchester Vorarlberg (AT) und Lappland Kammerorchester (FIN) mit und wirkte in verschiedenen Opern- und Orchesterproduktionen mit. In diesem Kontext war sie zudem in der Produktion Momentum 1900 am Tampereen Työväen Teatteri (FIN) engagiert sowie in Kammermusikkonzerten des Österreichischen Rundfunks in der Konzertreihe „Talente im Funkhaus“ zu erleben. Darüber hinaus sammelte sie Erfahrungen als Solistin, Kammermusikerin und Violinpädagogin.
Parallel zur Musik war Schauspiel für sie stets ein weiterer künstlerischer Schwerpunkt. Die langjährige Arbeit als Musikerin und die intensive Auseinandersetzung mit Bühnenprozessen führten sie schließlich zum Schauspiel. Nach Schauspielausbildungen in Helsinki und Lahti (FIN)
studiert sie seit 2025 Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (DE). Neben ihrer Bühnenarbeit stand sie bereits für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, unter anderem in der finnischen Serie Kurjen kirous.
Ihre künstlerische Arbeit entsteht aus der Verbindung von musikalischer und darstellerischer Praxis. Sie arbeitet und studiert in einem internationalen Kontext, geprägt durch Ausbildungs- und Berufserfahrungen in ihrem Heimatland sowie im deutschsprachigen Raum.
(2026)