Hans Porten


wusste schon im zarten Alter von fünf Jahren, dass Singen seine große Leidenschaft ist. Bereits in diesem Alter durfte er im Kinderchor der Musikschule Herrenberg solistisch auftreten, etwa mit dem „Pie Jesu“ des Requiems von Andrew Lloyd Webber. Von 2007 bis 2018 war Hans Porten Mitglied der Aurelius Sängerknaben Calw. Dort erhielt er Stimmbildungsunterricht bei Claudia Fries- Levacher und übernahm neben chorischen Aufgaben im Kammerchor unter der Leitung von Bernhard Kugler auch solistische Partien sowie dirigentische Aufgaben. Hans genoss das Singen im Chor mit berühmten Orchestern wie z.B. den Berliner Philharmonikern und unter Dirigenten, wie Daniel Barenboim, Ari Rasilainen, Judith Kubitz oder Jonathan Nott. Auf CDs der Aurelius Sängerknaben ist er ebenfalls im Chor und als Solist zu hören.
In der Spielzeit 2011/12 zählte Hans Porten zu den drei Solisten, die an der Berliner Staatsoper im Schiller Theater die Partie der drei Knaben in Mozarts Zauberflöte übernahmen. Kurze Zeit später kam er in den Stimmbruch, sang allerdings schon 2013 wieder bei den Opernfestspielen Sulz Glatt den Borsa in Verdis „Rigoletto“. Des Weiteren wirkte er 2018 in der Oper „Street Scene“ von Kurt Weil mit, die vom Opernstudio der Musikhochschule Stuttgart zur Aufführung gebracht wurde.
Im Juli 2019 war er in seiner ersten Hauptrolle als Orpheus bei Classic Open Wildberg in Glucks Oper „Orpheus und Eurydike“ zu hören. Diesen Februar sang er wieder als Gast der Opernschule Stuttgart den Cajus in Otto Nicolais Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“.
Inzwischen ist er Mitglied des Sindelfinger Vokalensemble und des Chores Figure Humaine.
Seit dem Wintersemester 2015/16 ist Hans Jungstudent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Zum Sommersemester 2018 begann er dort sein Gesangsstudium bei Prof. Teru Yoshihara und befindet sich momentan in 6. Semester.
Bei „Jugend musiziert“ nahm er 2015 zusammen mit Jonathan Hanke in der Kategorie Duo Kunstlied teil und gewann einen 1. Bundespreis. Im darauffolgenden Jahr erreichten Hans und Inja van Soest mit Henrik Pfeffer aus Tübingen einen zweiten Platz im Bundeswettbewerb in der Kategorie Gesangsensemble. Schließlich erreichte er im Bundeswettbewerb 2017, wieder begleitet von Jonathan Hanke, einen 1. Preis – diesmal mit Höchstpunktzahl in der Kategorie Sologesang. Infolgedessen verlieh ihm die Walter und Charlotte Hamel Stiftung einen Sonderpreis.

Stand 2020